Wie läuft ein Anamnesegruppenabend ab?


Bei jedem Treffen führt ein_e Teilnehmer_in das Patient_innengespräch mit einem_r „echten“ Patient_in, der_die sich zur Zeit in stationärer Behandlung in der Charité befindet. 

Die anderen Teilnehmer_innen hören zu, beobachten und geben dem_r Interviewer_in nach dem Gespräch ein genaues Feedback. Darauf folgt das Nachgespräch, in dem sowohl die Anamnese als auch sich daraus ergebende Fragestellungen diskutiert werden. Besonderen Wert wird hier auch auf schwierige Themen wie Tod und Sterben, Sucht, Sexualität usw. gelegt. Jedes Treffen dauert etwa 2 Stunden. Im Rahmen der Anamnesegruppen werden KEINE körperlichen Untersuchungen durchgeführt und es ist NICHT das Ziel eine Diagnose zu stellen, sondern das Gespräch mit dem_r Patient_in zu üben und die Fragen und Probleme, die sich daraus ergeben, zu bearbeiten.